Bald klären · Spüle, Dusche oder Wanne laufen nicht ab
Wasser steht im Becken und sinkt nicht mehr
Steht das Spülwasser im Becken oder gluckert es im Siphon, hat sich im Abfluss etwas festgesetzt: Fett, Haare, Seifenreste oder ein Fremdkörper. Vorab können Sie einiges selbst probieren; reicht das nicht, vermitteln wir einen Betrieb aus der Region.

Woran Sie einen verstopften Abfluss erkennen
- Das Wasser steht im Becken und sinkt kaum.
- Der Ablauf gluckert oder gurgelt beim Entleeren.
- Aus dem Siphon steigt ein unangenehmer Geruch auf.
- Mehrere Abflüsse im Haus laufen gleichzeitig schlechter.
Handgriffe vor dem Anruf
Zufluss stoppen Lassen Sie kein weiteres Wasser einlaufen. Ist das Becken fast voll, schöpfen Sie vorsichtig ab, damit es nicht überläuft. Sehen Sie nach, ob unter dem Becken Feuchte oder Tropfen am Siphon zu erkennen sind.
Sieb und Siphon prüfen Ziehen Sie das Sieb aus dem Becken und befreien Sie es von Haarballen und Speiseresten. Wer den Siphon abschraubt, stellt vorher einen Eimer darunter und löst nur, was sich von Hand drehen lässt.
Saugglocke einsetzen Ein feuchtes Tuch dichtet den Überlauf ab, dann pressen Sie die Saugglocke auf den Ablauf und pumpen in kräftigen, gleichmäßigen Stößen. Oft löst sich der Pfropfen nach einigen Versuchen.
Nicht mit Chemie kämpfen Verzichten Sie auf chemische Rohrreiniger. Sie lösen Verstopfungen nicht sicher, greifen Dichtungen an und spritzen gefährlich, wenn danach mechanisch gearbeitet wird. Ein Fachbetrieb braucht eine Leitung ohne Reinigerreste.
Eine Stufe weiter kommen Sie per Anruf.01579 2842371
Was Abflüsse zusetzt
Aus der Küche kommt häufig Fett, das warm hinabläuft, in der Leitung erstarrt und Speisereste festhält. Im Bad setzen Haare, Seifenreste und Kalk die Rohre allmählich zu. Beide Mechanismen laufen schleichend, weshalb viele Verstopfungen erst auffallen, wenn kaum noch Wasser durchkommt.
Was bei einem Fachbetrieb infrage kommt
Üblich ist, zunächst den Siphon zu öffnen und zu reinigen, denn dort setzen sich Pfropfen gern fest. Bleibt das Wasser stehen, kommt eine Rohrreinigungsspirale infrage, die das Hindernis löst oder zerkleinert. Bei längeren Strecken oder festen Ablagerungen lässt sich auch mit Wasserdruck spülen.
Zeigt sich, dass die Leitung selbst Probleme macht, etwa wegen eines Gefälleknicks, einer Wurzel oder eines abgesackten Rohrs, kommt eine Kamerabefahrung infrage. Dann bespricht die Fachkraft mit Ihnen, ob eine Reinigung ausreicht oder ob an der Leitung gearbeitet werden muss.
Auch das Gluckern beim Entleeren ist ein Hinweis. Es entsteht, wenn Luft nachströmt, weil der Ablauf teils blockiert ist oder die Belüftung fehlt. Dazu passt Wenn der Abfluss gluckert. Tritt es an mehreren Abläufen zugleich auf, spricht das für eine gemeinsame Leitung und weniger für das einzelne Becken.
Für den nächsten Schritt: die Hotline.01579 2842371
Damit der Abfluss frei bleibt
Dem Zusetzen beugt vor, wer Bratenfett nicht in die Spüle gießt, sondern in den Restmüll gibt.
Haarsiebe in Dusche und Wanne fangen den größten Teil ab, und gelegentliches Spülen mit warmem Wasser hält Ablagerungen locker. Kochendes Wasser dagegen schadet Kunststoffrohren und sollte unterbleiben.
Räumen Sie den Siphon bei Gelegenheit selbst frei, sofern er sich ohne Gewalt lösen lässt. Ein Eimer und Handschuhe genügen. Bleibt etwas unklar, ist es besser, den Betrieb zu fragen, als an der Verschraubung zu zerren und eine Undichtigkeit zu erzeugen.
Fragen zum verstopften Abfluss in Stuttgart
- Warum riecht der Abfluss, obwohl er abläuft?
- Der Geruch entsteht, wenn Ablagerungen im Rohr faulen oder das Sperrwasser im Siphon verdunstet ist. Letzteres kommt bei selten genutzten Becken vor. Dann reicht es, kurz Wasser einlaufen zu lassen. Bleibt der Geruch, sollte der Siphon gereinigt werden, weil sich darin oft Reste festsetzen.
- Hilft eine Rohrreinigungsspirale aus dem Baumarkt?
- Für Siphon und kurze Strecken kann sie reichen. Wer sie zu kräftig vorschiebt, kann aber Dichtungen beschädigen oder den Pfropfen tiefer drücken. Bei Verstopfungen in der Leitung hinter dem Siphon fehlt Laien meist die Möglichkeit, das Hindernis zu orten. Hier ist ein Fachbetrieb gefragt.
- Wie lässt sich Fett im Küchenabfluss vermeiden?
- Gießen Sie Bratfett und Frittieröl in ein altes Glas und geben Sie es verschlossen in den Müll. Fettige Pfannen reiben Sie vor dem Abwasch mit Küchenpapier sauber. Warmes Wasser spült Fett nur weiter nach unten, wo es abkühlt und festwird. Haben sich Beläge gebildet, sind sie nur mechanisch zu entfernen.
- Kann ein verstopfter Abfluss auf ein größeres Problem hindeuten?
- Gelegentlich ja. Wiederholen sich Verstopfungen trotz Reinigung oder laufen mehrere Abflüsse schlecht, kann die Hauptleitung betroffen sein, etwa durch Wurzeln, Ablagerungen oder ein abgesacktes Rohr. Ob die Leitung saniert werden muss, lässt sich dann mit einer Kamerauntersuchung klären.
Erst absperren, dann die Hotline wählen.
Jetzt anrufen 01579 2842371